"Immer wieder dasselbe: Rechtsaußen sind sie dumm - linksaußen sind sie hysterisch." - Lore Lorentz
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Schifko neuer AG-Bundesobmann! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, 09. August 2010 um 11:32 Uhr

Am Sommertreffen der AktionsGemeinschaft wurde Jan Philipp Schifko zum neuen Bundesobmann gewählt. Sein Team tritt in die großen Fußstapfen von Samir Al-Mobayyed, der mit tosendem Applaus verabschiedet wurde.

Jan Philipp Schifko, ehemaliger Obmann der AG Graz, wurde am Sommertreffen der AktionsGemeinschaft zum neuen Bundesobmann gewählt. Der 21-jährige Grazer studiert Jus an der Universität Graz.

Schifko wird in seiner Amtszeit von Florian Ecker (1.stv. Bundesobmann), Florian Wöhry (2.stv. Bundesobmann), Martin Brenner (Klubobmann), Anna-Maria Kriechbaum (Generalsekretärin) und Andreas Kaufmann (Finanzreferent) im Bundesvorstand unterstützt. "Ich wünsche dem neuen Team viel Erfolg, ich bin davon überzeugt, dass der neue Bundesvorstand die AG in ein erfolgreiches Wahljahr führen wird," so der scheidende g.f. Bundesobmann Samir Al-Mobayyed.

Mit der Wahl des neuen Vorstands ging für Samir Al-Mobayyed, ebenfalls gebürtiger Steirer, eine lange AG- bzw. ÖH-Karriere zu Ende. Al-Mobayyed wurde als g.f. Bundesobmann und als Klubobmann mit tosendem Applaus verabschiedet.
"Wir danken Samir Al-Mobayyed für seinen unermüdlichen Einsatz, er hat nicht nur für die AG, sondern vor allem für die Studierenden Österreichs, enormes geleistet", betont der neue Bundesobmann Jan Philipp Schifko.

Samir Al-Mobayyed führte u.a. 2007 und 2009 als Bundesspitzenkandidat die AG bundesweit wieder auf Platz 1, von Juni
2008 bis Juni 2009 war er nach nach 7 Jahren rot/grüner Exekutive der erste ÖH-Vorsitzende von der AG. In dieser kurzen Zeit hat er bewiesen, dass ÖH-Arbeit auch konstruktiv funktioniert! Wir wünschen ihm für seine Zukunft viel Erfolg, sein Verdienst wird uns immer in Erinnerung bleiben!

 

 
Gegen Verschlechterung kämpfen! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, 03. Mai 2010 um 08:56 Uhr

Die AktionsGemeinschaft Graz spricht sich dezidiert gegen die Beschränkung der Prüfungsantritte an der KFU Graz in der Studieneingangsphase aus.

Wie der akademische Senat beschlossen hat, werden die Prüfungsantritte in den Studieneingangsphasen (gem. §66 UG) auf vier (bisher fünf) beschränkt. Auch wenn die Kurie der Studierenden hier scharfen Protest eingelegt hatte, konnten sie den Beschluss nicht verhindern.

Die Studieneingangsphase gibt es bereits in vielen Fächern, in den nächsten Semestern werden sie flächendeckend ausgeweitet. Bis Wintersemester 2011/12 sollen alle Studienpläne dann adaptiert worden sein.

"Schade, dass Professoren und Mittelbau hier die Studienbedingungen weiter verschlechtern und dies mit fehlendem Bedarf an Prüflingen argumentieren!", ist Frank Schiefersteiner, Obmann der AG Graz, enttäuscht über die Haltung der anderen Kurien gegenüber den Studierenden. "Die AG Graz wird dagegen kämpfen, dass es zu weiteren Verschlechterungen kommt und auch versuchen geschehene Fehler an der Universität umzukehren!"

 
Quote bei Med-Unis wird halten! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, 13. April 2010 um 09:14 Uhr

Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) hält eine Zugangsbeschränkung bei medizinischen Studien für durchaus zulässig, dieses Urteil betreffend belgischer Unis ist ein Präzedenzfall und auch für Österreich relevant.

Grundsätzlich sind ja Quoten, die Ansässige gegenüber anderen EU-Bürgern bevorzugen, nicht mit dem Recht der Europäischen Union vereinbar. Dies ist auch der Grund, warum das österreichische System bei Medizinstudium-Zulassungen (Quotenregelung für österreichische Staatsbürger) oftmals unter heftiger Kritik einiger EU-Organe stand.

Das Urteil des EuGH bildet nun den judikativen Unterbau für die österreichische Regelung. Sind es in Belgien französische Staatsbürger, die wallonische Universitäten stürmen und danach wieder in Frankreich arbeiten, so sind es in Österreich vor allem Studenten aus Deutschland, die im heimischen Medizinstudium ihr temporäres Heil suchen.

Begründet wurde das Urteil mit der Notwendigkeit der Sicherung einer zukünftigen medizinischen Versorgung und folglich auch des medizinischen Personals. Also, dass gewährleistet sein muss, dass ein Land noch genug eigene Mediziner ausbilden kann, um auch noch in zukünftigen Jahren genügend Ärzte, Pfleger, etc. zur Verfügung zu haben. Was natürlich schwierig zu garantieren ist, wenn ein großer Anteil an ausländischen Studierenden an heimischen Universitäten studiert, der nicht vorhat, nach seinem Studium in Österreich seinen Beruf auszuüben.

Die Entscheidung, ob die Notwendigkeit einer Beschränkung bzw. Selektion besteht, überlässt der EuGH den nationalen Gerichten, da die behandelten Rechtsmaterien und Rechtsquellen betreffend einer Gesundheitsversorgung im Recht der einzelnen Länder zu finden ist.

Es ist also davon auszugehen, dass eine Quotenregelung für heimische Studierende an den österreichischen Medizin-Universitäten halten wird und dies hoffentlich zu einer qualitativen Sicherung unserer medizinischen Versorgung in zukünfitgen Jahren garantieren wird.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 13. April 2010 um 09:14 Uhr
 
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